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BRÜCKE MUSEUM

BERLIN DAHLEM

WETTBEWERB 2026

PROJEKTART

OFFENER 2-PHASIGER REALISIERUNGSWETTBEWERB

ÖFFENTLICH

Die selbstbewusste eigenständige architektonische Haltung von Alt und Neu sollen in einen Dialog zwischen beiden Gebäuden münden. Elemente des Bestehenden wie Einfachheit, Ausblick und Tagesbelichtung werden in den Neubau transformiert und neu interpretiert. Die Fluchten des Bestands aufnehmend entwickelt der Neubau daraus seine eigene architektonische Identität. Durch seine Ausformulierung werden Blickbeziehungen des Bestandes zur Natur erhalten. Aufgrund seiner unter- schiedlich hohen Baukörper zeigt sich der Neubau subtil im Hintergrund ohne das Gesamtbild des Brückemuseums zu stören. Für den Besucher sollen alle Freibereiche offen zugänglich sein. So wird das Spannungsfeld beider Architekturen und deren intensivem Bezug zur Natur erlebbar. Der Haupteingang zum Museum wird durch einen Shared-Space-Vorplatz mit Verteilerfunktion zum neuen Café und einen direkten Zugang zum Kunsthaus Dahlem für Fussgehende und Parkende deutlicher ausformuliert. Im städtebaulichen Spannungsfeld des Museums stellen sich die neuen länglichen, gegeneinander in Schnitt und Grund- riss verspringenden Einzelbaukörper selbstbewusst neben den Bestand ohne diesen in seiner Höhe relevant zu überragen. Sie bilden einen städte- baulich - architektonischen Gegenpol zum wuchtig neoklassizistischem Kunsthaus Dahlem aus national- sozialistischer Zeit. Während durch die Baukörper der öffentliche Park räumlich gefasst wird fällt der Verbindung beider Museumsgebäude eine besondere Rolle zu. Er soll die Offenheit des Museums unterstreichen und ist in alle Richtungen durchquerbar. Von Süd nach Nord als Verbindung zwischen den Ausstellungen. In Ost nach Westen als Verbindung des Parks zum neuen Skulpturenwald mit Ausblick in die unverstellte Natur durch Ausnutzung der Topographie für die Nutzungen im Untergeschoss. BAUHERR / LAND BERLIN
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